Liebes Gemeindeglied,

Sie schauen vielleicht vorsorglich auf diese Seite, weil ein trauriges Ereignis ansteht, weil Sie einen schwer kranken Menschen pflegen, weil...

Gott gebe Ihnen Kraft für diese schwere Zeit!

Es ist gut, sich rechtzeitig zu dem Thema "Tod und Sterben" Gedanken zu machen. Wenn möglich mit der oder dem Sterbenden selbst, damit sie oder er sagen kann, was sie oder er für Vorstellungen hat. Denn wenn es so weit ist, ist es oft zu spät. Dann überschlagen sich die Ereignisse und man kann kaum klare Gedanken fassen.

Hier möchten wir Ihnen helfen, sich auf das Ereignis des Todes eines Menschen vorzubereiten.

Verstorben?
Zuerst ist eine Ärztin oder ein Arzt zu rufen, der den Tod feststellt und einen Totenschein ausstellt.
Danach können Sie ein Bestattungsinstitut verständigen. Dieses erledigt für Sie, was Sie nicht selbst erledigen wollen oder können.

Aussegnung?
Sie sollten versuchen, sich die Zeit zu nehmen, die Sie brauchen, um sich von der oder dem Toten zu verabschieden.
Wir möchten Sie auf die Möglichkeit einer Aussegnung hinweisen, einer gemeinsamen Verabschiedung am Totenbett mit Segnung und Fürbitte. Dazu wenden Sie sich bitte an das Pfarramt (Tel. +49 9562 921055).

Bestattungsinstitut?
In Ihrer Wahl sind Sie frei.
Für die Beisetzung auf dem Friedhof in Großgarnstadt ist das Bestattungsinstitut Mayer in Rödental zuständig. Grund: Für uns gibt es nur einen Ansprechpartner.
Das Institut Ihrer Wahl wird sich mit dem Institut Mayer in Verbindung setzen und alles Nötige regeln. Sie brauchen sich darüber keine Gedanken zu machen. Im Einvernehmen mit Ihnen macht das Bestattungsinstitut einen Termin für die Trauerfeier mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer aus.

Grabmahl?
Auf unserem Friedhof gibt es Einzelgräber, Familiengräber, Urnengräber, ein anonymes Urnenfeld (ohne Hinweis darauf, wer hier bestattet wurde), ein "pflegeleichtes" Gräberfeld (Grab mit Grabstein, aber ohne Grabanlage), sowie die Möglichkeit einer Baumbestattung unter einer großen, weit ausladenden Buche.

Bitte überlegen Sie sich gut, welche Grabart Sie aussuchen:
  • Ein Familiengrab verursacht viel Arbeit und Kosten, nicht nur wegen des größeren Grabsteins, sondern wegen der großen zu bepflanzenden Fläche oft über viele Jahre hinweg, vor allem wenn jüngere Menschen hier bestattet werden sollen.
  • Ein anonymes Grab muss nicht gepflegt werden, aber der Mensch braucht einen Ort, wo er trauern kann. Ein solches Grab empfiehlt sich daher nur für Menschen ohne Familienangehörige.
  • Ein Urnengrab macht Arbeit, aber die zu pflegende Fläche ist relativ klein.
  • Falls keine Nachkommen in der Nähe wohnen, empfiehlt sich das pflegeleichte Grab oder die Baumbestattung (siehe gelbes Feld rechts). Hier erinnert zumindest der Name auf dem Grabstein bzw. der Grabplatte an den verstorbenen Menschen.

Ausgetreten?
Wir respektieren den Willen der oder des Verstorbenen. Bitte suchen Sie das Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer, welche Möglichkeiten es nun gibt. Nehmen Sie dazu bitte mit dem Pfarramt Kontakt auf (Tel. +49 9562 921055).

Katholisch? Muslimisch?…
Es besteht auf unserem Friedhof die Möglichkeit, die Bestattung durch Geistliche anderer Konfessionen oder Religionen oder durch weltliche Rednerinnen und Redner durchführen zu lassen. Diese werden Ihnen von Ihrem Bestattungsinstitut vermittelt.

Ablauf der Trauerfeier?
Befinden sich Sarg oder Urne in der Kirche, beginnt hier die Trauerfeier. Danach geht es mit Sarg oder Urne zum Friedhof, wo die Beisetzung stattfindet.

Wenn Sarg oder Urne in der Friedhofshalle verbleiben, ist folgender Ablauf vorgesehen:
  • Abschied der Angehörigen von der oder dem Verstorbenen in der Leichenhalle. Die Pfarrerin oder der Pfarrer holt die Angehörigen dann zu dem Trauergottesdienst ab.
  • Zug zur Kirche und Trauergottesdienst. Der Sarg oder die Urne verbleiben in der Leichenhalle.
  • Nach der Trauerfeier wird die oder der Verstorbene in dem Sarg oder bereits der Urne auf dem Friedhof beigesetzt.

Wenn ein Leichnam nach dem Gottesdienst zur Einäscherung nach Coburg oder in ein anderes Krematorium verbracht wird, findet am Wagen des Bestatters eine Verabschiedung statt. Die Urne wird dann einige Tage später unter Beteiligung der Pfarrerin oder des Pfarrers, wenn gewünscht, auf dem Friedhof beigesetzt.

Weitere Fragen?
Dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail. Weitere Informationen zu Friedhof und Gebühren entnehmen Sie hier.